| Sind unsere Schüler also "zu blöd für die Schule"?
Im Gegenteil - die meisten "Problemschüler" sind mit hoher Intelligenz ausgestattet:
Nur ein intelligentes Kind findet permanent subtile Möglichkeiten, sich gegen die von ihm nicht akzeptierten Regeln und Anforderungen aufzulehnen.
Schulpflicht: Frage:Warum wurde es plötzlich erforderlich, Kinder zu etwas zu verpflichten, was sie im Grunde von Geburt an freiwillig und mit großem Eifer tun - Lernen? - Wir haben die kompletten Grundzüge unserer Muttersprache ohne Anstrengung - sogar unbewusst - erlernt,
- ebenso den aufrechten Gang oder
- die komplizierten Hygiene- und Bekleidungsregeln.
Antwort:
Weil wir seit Generationen ein Verständnis von Lernen weitergeben, das völlig losgelöst von dessen Intention ist. Ab einem bestimmten Lebensalter glauben wir plötzlich, wir lernen nicht länger für unser Interesse (für "das Leben"), sondern weil es von uns erwartet wird - und wir stellen durch den Schulunterricht leider schon in frühen Kindesjahren fest:
- Lernen ist mühselig,
- anwendungsentkoppelt und
- letztlich zu nichts Konkretem zu gebrauchen.
Dass diese Einstellung zum Thema "Lernen" falsch ist, ist jedem klar, aber weshalb sagen nur die wenigsten (unter 10%) der insgesamt 2.3 Millionen Schüler in NRW, dass sie ausgesprochen gern zur Schule gehen?
Wen wundert es, dass schließlich jährlich bis 80.000 Schüler allein in NRW das Schuljahr wiederholen müssen. Bundesweit erhalten weitere 70.000 Schüler keinen Abschluss.
Frage:Was ist der konkrete Grund für Schulversagen?
Antwort:Fehlende Transparenz für didaktische Zusammenhänge sowohl inhaltlich als auch auf der formalen Ebene des Unterrichts.
Das heißt, die Schüler wissen nicht,
- wie
sie etwas am besten lernen und
- wozu
sie die schulischen Inhalte jemals gebrauchen werden.
Erklären Sie Ihrem Kind/Schüler doch einmal, wozu es "Plusquamperfekt", "Logarithmus" oder
"binomische Formeln" benötigt, wenn sein Berufswunsch Mediengestalter, Ökotrophologe oder
Veranstaltungskaufmann ist.
Folgendes Beispiel soll verdeutlichen warum schulisches Wissen für das Leben durchaus wichtig
sein kann:
Warum sollte ein 16jähriger den "Logarithmus" kennen?
Kennen Sie den Unterschied zwischen Phon (Ph) und Dezibel (dB)? Nein?
Aber Sie verbieten Ihrem 16jährigen Sohn (der womöglich schon mit 11 Jahren den Computer
fachmännischer bediente als Sie Ihr Handy) die Disco zu besuchen, weil dort die Musik zu
laut ist.
Ist sie das wirklich ? Ist sie oftmals nicht, weil dB (Schalldruck) nicht gleich Ph
(empfundene Lautstärke) ist:
Das hochfrequente Summen einer Mücke an Ihrem Ohr entwickelt eine durchaus unangenehme
Phonstärke (bis zu 55 Ph), hat jedoch kaum Schalldruck (3 dB). Die Musik in einer Disco
ist aber meist sehr "Basslastig". Diesen hohen Schalldruck (98 dB) im Niederfrequenzbereich
hören wir aber in Relation schlechter (45 Ph). Und berechnet wird dies mit Hilfe von
Logarithmen: eine Erhöhung des Schalldrucks um 3 dB bedeutet seine Verdoppelung.
Und
genau dieses Wissen sollte ein Veranstaltungskaufmann haben:
Für Veranstaltungen mit hohem Sprachanteil brauchen wir folgerichtig keine besonders
leistungsstarken Tonanlagen, hierfür benötigen wir die Leistung im oberen Frequenzbereich.
Was hat die Mücke in der Disco mit dem Logarithmus zu tun? Diese Frage will erst einmal
gestellt sein.
Fazit:
- Leuchtet nicht ein, weshalb wir etwas Bestimmtes lernen sollen, dann lernen wir es auch nicht. Niemals.
- Doch wenn etwas in den Fokus unseres Interesses gerät, dann erlernen wir es unaufhaltsam und fast automatisch - mit oder ohne Lehrer.
Und genau dies leistet die Technik, die Ihrem Kind hier angeboten wird:
Durch eine Kombination aus- Persönlichkeitsanalyse,
- Meta-Pädagogik und
- Mental-Techniken
lassen sich innerhalb weniger Wochen enorme Leistungssteigerungen erzielen. Bei jedem Schüler.
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